1.) Ursachen des 1. weltkriegs; Teil 1

Als neutrale Beobachter gegenüber dem 1. Weltkrieg fragt man sich zu erst wie es überhaupt dazu kommen konnte. und dem versuche ich auf den Grund zu gehen:

Um einen Krieg zu beginnen sind mehrere Kriterien erforderlich.
1-Zum einen muss das Volk aufgehetzt werden, ein herrscher kann sich nicht dem Willen des volkes widersetzten.
2-Man (die Kriegsführer) braucht Kriegsmaterial bzw. Streitkräfte.
3- Man braucht (einen) Feind/e.

Wie kam es dazu das dies alles erfüllt war?

A) Nationalismus
Zu diesen Zeiten waren die Menschen sehr stolz auf ihr land:

Großbritannien:
Die Briten hatten das größte/ mächtigste imperium, darauf waren sowohl der Herrscher als auch die Bürger stolz

Frankreich:
Hier waren vor allem die Bürger stolz auf die hart erkämpfte Freiheit.
Noch dazu hatten sie auch einige Kolonien.

Russland
Die Russen träumten von einem großrussischen Reich.
Sie standen hinter ihren slawischen Brüdern.

Das Deutsche Reich:
Die Deutschen waren fest davon überzeugt das ihre Rasse von Natur auf besser ist, was man ihrer Meinung nach an der stabilen Wirtschaft sieht.
Sie waren empört aufgrund der ungerechten Welteinteilung ( ihrer Meinung nach steht ihnen die meiste Macht zu, wegen ihrer "natürliche Überlegenheit".)
Sie waren auch stolz auf ihre Monarchie.

Doch was ist an dem allen schlimm?
Besonders gefährlich ist der Nationalismus derer, die bei der neuen Welteinteiliung zu kurz gekommen sind, denn diese sind empört und wollen etwas ändern.
Wenn jeder sich für besser hält, hört man auf andere zu respektieren und es kann dazu kommen das man sich zu viel erlaubt.

B) Imperialismus

Schon 1870 begannen die Großmächte Kolonien in fremde Länder zu entsenden, der Imperialismus begann.Jeder wollte möglichst viel Land abbekommen um ihren Handell anzukurbeln (Kolonien sind die perfekten Handelspartner)
Deutschland fürchtete niemand als Konkurrenz, da diese einerseits nach ihrem Sieg gegen die Franzosen damit beschäftigt waren ihre 25 Einzelstaaten zu einer Nation zu vereinigen, und anderseits wegen ihrer Position von allen Seiten angreifbar waren, und von ihrem Standort nur wenig Einfluss auf die besiedelten Länder hatten.

Aufgrund von Druck von verschieden Seiten unternehmen entschied sich Bismarck ebenfalls Länder zu besiedeln, was ihm durch absprechungen mit den Großmächten auch gelang. Bismarck gewann ein paar Kolonien für Deutschland. Noch dazu Deutsch-Ostafrika wurde von einem Privatunternehmen erworben. Doch das alles war im Vergleich zu dem Gewonnenen der Großmächte eher wenig.

--> die eindeutigen Sieger des Imperialismus sind die Engländer, sie erhielten riesige Teile von Afrika, und auch sehr viele andere Länder. Um 1909 beherrschten die Briten bereits etwa 20% des Globus und ca. 23% der Weltbevölkerung. Dies war möglich durch ihre mächtige Flotte. Auch die Franzosen waren noch relativ gut drann, der Rest war nicht ernnenenswert.
--> Die Lage spitzt sich zu da alle mehr Land wollen und dem Millitarismus zufolge auch keinen Krieg scheuen um neues Land zu erreichen.

C) Millitarismus
Das millitär wurde immer wichtiger. Um Kolonien zu gründen und anschließend zu verwalten braucht man ein starkes Millitär.
--> die Nationen rüsten auf.
dies führt dazu dass ein Krieg immer wahrscheinlicher wird, da sich die Länder gegenseitig immer mehr als potentielle Gefahr sind und dann auch noch mehr aufrüsten, ein Teufelskreis.
Auch waren die Bürger immer mehr mit dem Millitär im Kontakt, da darüber immer mehr in den Medien dir Rede war und auch ein großer Stolz auf das Millitär entwickelt wurde



Man sieht, Punkt 1 wird durch den Nationalismus erfüllt( da die Bevölkerung bei einigen Nationen dachte das sie mehr land verdienen würden--> empörung
und da es wegen Punkt 3 schon Feinde gibt können die Medien leicht Feindbilder schaffen.
Punkt 2 wird offensichtlich durch den Millitarismus erfüllt.
Punkt 3 ist durch das Konkurrenzverhalten durch den Imperialismus gegeben.

Man merkt auch das die einezelnen Punkte ( A,B und C) an sich nicht wirklich gefährlich sind, sondern es erst durch die anderen werde, und gleichzeitig kurbeln auch die einzelnen die anderen an, schon wieder ein Teufelskreis.
Dies wird hier gut veranschaulicht:
 
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